VbF - Verband betrieblicher Führungskräfte | Wissenswertes
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Wissenswertes

Juni 2019: Jährlicher Arbeitsbericht der NQR-Koordinierungsstelle im Parlament behandelt und einstimmig zur Kenntnis genommen. Der Arbeitsbericht der NQR-Koordinierungsstelle 2018 wurde gemäß NQR-Gesetz an das Parlament übermittelt und im Unterrichtsausschuss am 25.06.2019 behandelt. Frau Bundesministerin Rauskala präsentierte den Bericht und stellte sich den Fragen der Abgeordneten. Nach einer konstruktiven Diskussion und positiven Rückmeldungen wurde der Arbeitsbericht parteiübergreifend und einstimmig zur Kenntnis genommen. Bericht

Vom Internet-Banking bis zur Selbst-bedienungs-Kasse: Große Teile unserer kargen Freizeit verbringen wir nun mit Tätigkeiten, für die einst andere bezahlt wurden. Sind wir nun Sklaven, unbezahlte Hilfskräfte, von Banken, Versicherungen……? Samstag, 16 Uhr, im Supermarkt. Die Warteschlange wird immer länger, da ein Kunde hektisch nach seiner Scheckkarte sucht, werden schon die Ersten unruhig. Bis schließlich ein Kunde fordert: „Zweite Kassa, bitte!“ Was jetzt folgt ist, der bekannte Sturm auf die nächste Kassa, noch bevor diese besetzt ist. Einige wechseln in einer solchen Situation doch lieber zur noch immer „gewöhnungsbedürftigen“ Selbst-Bedienungs-Kassa oder bestellen das nächste Mal gleich lieber von daheim aus. Aber wenn

Die  Evolution steht nicht still. Wir Menschen entwickeln uns weiter, mit digitalen Daten und Algorithmen so schnell − wie nie zuvor. Die Wissenschaft wird (will) uns gottähnlich machen  —  oder den heutigen Menschen zerstören. Beinahe vierhundert Seiten lang blicken wir mit Yuval Harari neugierig in die Zukunft, in die Zukunft. Angeregt vom Titel „HOMO  DEUS“. Meint er wirklich, dass aus Homo ein Deus wird (werden kann), dass jeder Mensch göttliche Fähigkeiten bekommt?  Der israelische Historiker hat schon im Buch „Sapiens“ durchaus unterhaltsam die „Kurze Geschichte der Menschheit“ dargelegt. Jetzt schreibt er „Eine Geschichte von morgen“ − nicht mehr so unterhaltsam −, mit Überlegungen von der künstlichen Intelligenz bis zum ewigen Leben. Harari

„Industrie 4.0“ wird auch als die vierte industrielle Revolution bezeichnet. Urheber dieses Begriffes ist die deutsche Bundesregierung. Der Gedanke dahinter: Die industrielle Fertigung entwickelt sich rasant weiter und baut alle bekannten Produktionsmethoden um. Die Stichworte sind Flexibilisierung, Automatisierung und Integration: Produktion und Dienstleistung sollen zusammenspielen, Kunden und Geschäftspartner sich an Geschäftsprozessen beteiligen. Maschinen sollen immer mehr Arbeitsschritte leisten und für größere Effizienz in den Arbeitsabläufen sorgen. Angesichts dessen steigt auch die Angst vor Arbeitsplatzverlust. Immer mehr Länder diskutieren das Zukunftsmodell eines bedingungs-losen Grundeinkommens zur Absicherung einer Bevölkerung, die weitgehend arbeitslos geworden ist. ANGST VOR ROBOTERN Wie weitreichend werden Roboter die Arbeitskraft von

Sehr geehrte Frau Dr. Margarete Schramböck, Bundesministerin für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort Sehr geehrter Herr Univ.-Prof. Dr. Heinz Faßmann, Bundesminister für Bildung, Wissenschaft und Forschung Sehr geehrte Frau KommR Sonja Zwazl. Präsidentin der Wirtschaftskammer NÖ Eigentlich müsste ich mich als Geschäftsführer des Verbandes betrieblicher Führungskräfte freuen, dass der Meister auf das NQR-Niveau Vl eingestuft wurde, aber meine Freude hält sich in Grenzen. Nach Durchsicht des NQR Qualifikationsregisters https://www.qualifikationsregister.at/public/NQR-Zuordnungen musste ich leider feststellen, dass die Einstufung nur für den gewerblichen Meister auf das NQR-Niveau VI vorgenommen wurde und der Werkmeister/in mit keinem Wort erwähnt wird. Nach meiner Nachfrage im Netzwerk des Verbands betrieblicher Führungskräfte kam ich zu der Erkenntnis,

  Ein Bericht der Landesstelle Oberösterreich Ende September 2018 lud die Sparte Industrie der Wirtschaftskammer Oberösterreich zu einer Veranstaltung zum Thema Digitalisierung – Industrie 4.0 ein. Der Ort war die Firma KTM AG in 5230 Mattighofen.  Der Verband betrieblicher Führungskräfte war für Sie dabei. Die digitale Transformation beeinflusst nahezu alle Branchen und die eigene digitale Fitness der einzelnen Unternehmen entscheidet dabei mit über den Unternehmenserfolg. Wie schaffen es Unternehmen diese digitale Fitness zu erreichen? Wie lassen sich Produkte, Dienstleistungen und Prozesse für die digitale Welt transformieren? Und welchen Reifegrad hat das Unternehmen bereits? Die Grundvoraussetzung einer erfolgreichen Transformation ist die richtige Digitalisierungsstrategie. Dabei spielt die Erfassung

Die Zukunft der Arbeit Jetzt am Beginn des dritten Jahrtausends, betreten wir eine neue Welt, die neu ist und sehr aufregend. Eine Welt, in der wir nicht mehr − wie seit Jahrhunderten gewohnt − selbst hart zupacken müssen. Weil es andere für uns tun. Nein, keine Sklaven. Oder doch? Die uns helfen und wahrscheinlich ablösen. Sie sind geschickter. Sind stärker. Werden von Tag zu Tag mehr. Kennen keine Pause. Sie haben es schon erraten − ich beschreibe Roboter. Eine Welt in der Hand von Robotern? Schwer möglich? Der Menschen Stillstand? Eine Vision mit Realitätsfaktor oder nur eine unterhaltsame Science-Fiction? Segen oder Anlass

„Industrie 4.0“ — Traum − Alptraum − Untergang? Es ist ein Traum, beinahe so alt wie die Menschheit: Magier oder Maschinen, die für uns arbeiten. Tatsächlich: Ob nützliche „Heinzelmännchen“ im Haushalt oder komplette „selbst denkende Fabriken“ für die Industrie − die Arbeitswelt ändert sich rasant. (Sicherlich zu schnell — Speed kills!) Aber: Wie wird die Digitalisierung uns und unser Umfeld wirklich beeinflussen? Werden nur noch Roboter arbeiten? Und was tun wir, wenn die „Arbeit“ von selbstdenkenden Maschinen erledigt wird? Auf dem Boden liegen Glasscherben der riesigen Fenster, die Stille der leeren Halle, lässt das turbulente Treiben, welches hier vor einigen Jahrzehnten geherrscht hat

„Burnout - Verlorene Seelen“ Burnout ist ein Krankheitsmodell, in dem sich immer mehr wiederfinden, ein umstrittenes Forschungsfeld und großer Wachstumsmarkt. Aufmerksamkeit bekommt das Phänomen immer dann, wenn Prominente betroffen sind. Gehen Sie mit Widerwillen an die Arbeit? Reagieren Sie auf nichtige Anlässe gereizt? Sind Ihnen Ihre Kollegen gleichgültig geworden? Fühlen Sie sich kraftlos und erschöpft? Stecken Sie in einer Krise, aus der Sie keinen Ausweg mehr finden?  Und so weiter, und so weiter, ….. Millionen Berufstätige haben solche Fragebögen in den letzten Jahrzehnten ausgefüllt. Einfach nur für sich selbst oder für Studien, die oft weniger der Forschung dienen, als Betroffene zu keilen. Mitgeteilt werden dann oft

„Dieses System hat keine Zukunft mehr“ „Dieses Buch ist ein wütendes Buch, ein verzweifeltes Buch. Ja, wir sind die erste Generation in der Geschichte, die die Folgen ihres Handelns bereits kennt. Wir haben auch die wissenschaftlichen Antworten, was wir tun könnten. Haben aber „Null Bock“, es zu tun. Wir sind noch zu reich, zu überheblich. Wir haben den Eindruck, dass unsere Welt alternativlos ist, dass die Wirtschaft alles diktiert. Das entschuldigt uns.“ So ähnlich lautet der Kommentar von Philipp Blom zur Erscheinung seines neuen Buches „Was auf dem Spiel steht“. Philipp Blom – Historiker und Kommentator der politischen Gegenwart – schreibt, dass